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Namensschilder auf der Dienstkleidung

admin 2. Oktober 2009

Künftig soll die Berliner Polizei ihren Namen auf der Uniform tragen und sichtbar machen. So möchte das der Polizeichef Dieter Glietsch. Die Polizisten befürchten jedoch die Rache der Straftäter. Vor einiger Zeit hat Berlins Polizeipräsident Herr Glietsch seine Pläne zur verbindlichen Einführung von Namensschildern für Polizeibeamte vorgestellt. Gegen einiger Kritik musste er seine Pläne verteidigen. Glietsch äußerte : „das Vertreter der Staatsgewalt in einer modernen, demokratischen und freiheitlichen Gesellschaft ihren Namen nicht verheimlichen sollten.” Daher möchte er künftig, dass seine Kollegen ihren Namen auf ihrer Uniform tragen. Nur Beamte des Spezialeinsatzkommandos seinen davon ausgenommen, da für diese Beamte bereits eine individuelle Kennzeichnung existiert. Nach der Aussage des Polizeipräsidenten ist es nicht sein Ziel , mögliche Fehlvergehen oder Straftaten der Polizisten im Dienst zu verfolgen. Mehr ist es sein vorrangiges Ziel die Polizei dadurch Bürgernah zu machen.

Namensschilder sind bereits in vielen anderen Berufen üblich, sollen den Bürgern die Chance geben Beamte direkt ansprechen zu können. Mithilfe der Namensschildern könnten Kriminelle Beamten identifizieren, was ein nicht unerhebliches Risiko darstellen würde. Gegen diese Kritik führt Glietsch an, dass Polizisten zu 90 Prozent mit rechtstreuen Bürgern und nur mit 10 Prozent Kriminellen zu tun hätte. Außerdem erwähnte er, dass Ermittler die eine Strafanzeige oder Vernehmungsprotokoll aufnehmen ihren Namen eh vermerken müssten. Bisher sei jedoch noch nie Jemand auf die Idee gekommen, Strafanzeigen mit Kennziffern zu unterschreiben, um sich so zu schützen. Da Straftäter so die Adresse herausbekommen könnten. Die Kritik der Polizeibeamten sei nur künstlich geschürt worden und hätten keinen realen Zusammenhang. Außerdem soll nicht die komplette Adresse der Beamten auf der Uniform stehen, sondern nur der Name.